effektiv
Der Kessel ist ein moderner Saugzugkessel. Am Kesselausgang befindet sich ein leises, drehzahl-gesteuertes Gebläse, das die Gase durch die Brennkammer und die Wärmetauscherrohre saugt. Dieses Prinzip schafft nicht nur die beste Verbrennung, sondern auch einen nahezu rauchfreien Heizraum. Die Wärmetauscherrohre verlaufen senkrecht, so kann sich keine Asche ablagern und der Reinigungsaufwand ist sehr gering. Die Kessel sind mit mustergewalztem Edelstahlblech verkleidet, auf das von innen eine 2 cm dicke Isolierschicht aus geschäumtem Kautschuk aufgebracht ist. Der Kessel selbst hat so nur eine sehr geringe Wärmeabgabe unter 1 %. Die elektronische Kesselregelung ermöglicht die individuelle Programmierung der Abgastemperatur. So können Werte ab 170°C aufwärts eingestellt und der Wirkungsgrad des Kessels positiv beeinflusst werden. Die Abgastemperaturen am Schornstein müssen mindestens 70-90°C haben, damit sich keine Holzgase als Pech im Schornstein niederschlagen oder Wasserdampf am Schornsteinkopf kondensiert. Bei eingestellte Abgastemperaturen zwischen 190-235°C erreicht der Kessel einen Wirkungsgrad von 84-88%.
einfach
Das Holz wird in den Füll- und Vergasungsraum eingelegt, hier entsteht auch das Holzgas. Um der Hohlbrandbildung im eingestapelten Holz entgegenzuwirken, hat der Füll- und Vergasungsraum den nach unten erweiterten, ovalen Querschnitt. Zusätzlich sorgt die seitliche Primärluftzuführung dafür, dass besonders die unteren Seiten der Holzfüllung verbrennen und das eingelegte Holz beim Abbrand gut nachrutscht. Über die leichtverständliche elektronische Kesselregelung wird das Gebläse, die Luftzufuhr und die Entladepumpe gesteuert. Sie mißt zusätzlich die Kessel- und die Abgastemperatur und zeigt diese in roten Leuchtzahlen an. Über individuelle Programmierung kann die Anlage optimal an den vorhandenen Schornstein und die Brennholzqualität angepasst werden.
sauber
Die keramische Auskleidung bewirkt höhere Innenwandtemperaturen, damit das Holz besser vergast und Teerablagerungen vermieden werden. Die Holzgase werden durch die Schlitzdüse in die keramische Wirbelbrennkammer gesaugt, hier mit der von hinten zugeführten, hochvorgewärmten Sekundärluft vermischt, intensiv verwirbelt und verbrannt. Der sich anschliessende lange Weg der Heizgase durch die ebenfalls hocherhitzte, untere Nachbrennkammer gibt dem Verbrennungsvorgang die notwendige Reaktionszeit.
Volle Effektivität erreicht Ihre Holzheizungsanlage durch einen richtig dimensionierten Pufferspeicher.